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Ein architektonischer Geheimtipp im Weserbergland
Hameln, 31.12.2010 | Eine der ältesten Kirchen Deutschlands befindet sich in dem kleinen historischen Fachwerkstädtchen Lügde im Weserbergland: die Kilianskirche.
An diesem mystischen Ort hinterließ schon Karl der Große geschichtliche Spuren. Er feierte hier im Jahre 784 das Weihnachtsfest in einer erst kurz vorher erbauten kleinen Hallenkirche. An dieser Stätte wurde dann im 12. Jahrhundert die dreischiffige romanische Basilika erbaut. Da die Kirche nicht durch spätere An- und Umbauten verändert worden ist, blieb der ursprüngliche romanische Baukörper erhalten.
Zahlreiche sagenumwobene Details in und um die Kilianskirche herum erzählen eine bewegende Geschichte von Germanenkulten, ersten Siedlungen, Plünderungen, Reformation und Schafrichtern.
Das kleine historische Fachwerkstädtchen Lügde, direkt an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, steckt voller kleiner, architektonischer Besonderheiten. So lockt neben der Kilianskirche auch die typische Drei-Straßen-Struktur der Altstadt mit den zahlreichen Ackerbürgerhäusern und der vollständigen Stadtmauer mit Wehrtürmen.
Aktuell wird die Kilianskirche von innen wie von außen restauriert. So wird sie im Frühjahr 2011 in neuem Glanz erstrahlen. Die Kirche ist von Ostern bis Oktober täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr für Besucher geöffnet. Um in die Geschichte und die Baukunst der Kirche einzutauchen, empfiehlt sich eine begleitete Besichtigung mit oder ohne Führung durch die Altstadt.
Informationen erteilt die Tourist Information Lügde unter der Telefonnummer 05281 / 770870 oder unter www.hallo-luegde.de.
Bild und Text: Weserbergland Tourismus e.V. , Hameln
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